Weilbergbahn

Weilbergbahn - Feldbahn erfahren

Feldbahn erfahren, Natur erleben, Basalt verstehen...


Fahrzeuge

Die Fahrzeuge der Weilbergbahn

Akku-Loks BBA B360

Am Anfang der Weilbergbahn stand ein Busch Grubenbahn Start-Set, damit war die erste Lokomotive eine Akku-Lok vom Typ BBA B360. Inzwischen gibt es drei davon, so dass eigentlich der gesamte Betrieb (max. zwei Personenzüge und eine Lok für Versorgungsfahrten und Fotozüge) rein elektrisch abgewickelt werden kann. Für die Fahrgäste ist das bei den Tunneldurchfahrten sicherlich die angenehmere Variante, Feldbahnfreunde werden das anders sehen.

Dreimal B360.

Dreimal B360 - eine unterschiedliche Lackierung - insbesondere der Akkukästen - erleichtert die Unterscheidung im Betrieb.


Nahaufnahme B360.

Der gelbe "Schaltkasten" neben dem Lokführer ist der Puffer-Kondensator.

Die B360 haben vor Inbetriebnahme nur eine leichte Überarbeitung erfahren: Lokführertorso, Scheiben, detaillierte Türattrappen und eine farbliche Nachbehandlung und Verschmutzung. Zwei Maschinen sind beleuchtet, hier wurde die Pufferschaltung für die LED ersetzt (Schottky-Dioden, größerer Kondensator), damit es auch flackerfreies Licht gibt.

Die Diesel-Lokomotiven der Weilbergbahn.

Die Diesel-Lokomotiven der Weilbergbahn.

Diesel-Lokomotiven

Der Weilbergbahn stehen bislang drei Feldbahn-Diesel zur Verfügung: eine Gmeinder-Lok, eine Diema DS20 und aus dem ehemaligen Osten eine LKM Ns2f. Mit diesen Maschinen werden meist die Versorgungsfahrten und Fotozüge bespannt, aber es sind auch Fahrtage komplett mit Dieselbetrieb möglich.


Ns2f und Gmeinder-Lok

Die Gmeinder und die Ns2f stammen von Busch und erhielten eine leichte Überarbeitung. Dazu gehören: Lokführerfiguren, Scheibeneinsätze, farbliche Nachbehandlung und Verschmutzung; bei der Ns2f kamen noch Vorhänge im Führerhaus, ein Fabrikschild an der Rückseite, Glocke und Türgriffe dazu.

Die Gmeinder-Lok.

Die Gmeinder-Lok in der klassischen grün-roten Lackierung.

Die Ns2f benötigte eine starke Verschmutzung,...

Die Ns2f benötigte eine starke Verschmutzung,...

Spulen aus der Bastelkiste ziehen eine Schraube an, die dann einen angelöteten Stößel anhebt.

da das Gehäuse sonst zu plastikhaft aussah.


DIEMA DS20

Das Gehäuse der DIEMA DS20 kann bei Shapeways bestellt werden. Es stammt von Joachim Starke, der seine 3D-Entwürfe dort unter dem Namen T3Design vermarktet. Das Gehäuse ist für die "Feldbahn-Antriebseinheit zum Umbauen" von Busch vorbereitet. Das Ergebnis wäre aber ein Kompromis, da die Achslager am Modell entsprechend dem Vorbild angeordnet wurden, die Achsen des Busch Antriebs aber einen größeren Radstand aufweisen. Beide Achsen lägen neben den Achslagern, was zumindest auf den Dammstrecken der Weilbergbahn ein befremdliches Bild abgab.


Daher wurde das Gehäuse innen so umgebaut, dass der Antrieb weiter vorne liegt und die hintere Achse zum Achslager findet. Die vorderen Achslager wurden am Gehäuse so ausgeschnitten, dass sie auf der gegenüberliegenden Seite passend zum Antrieb eingeklebt werden konnten. Wieder ein Kompromis, optisch aber befriedigender und der zu lange Achsstand ist halt dem Antrieb geschuldet. Farblich wurde das Modell an die beim Frankfurter Feldbahnmuseum auf Aufarbeitung wartende DS20 angelehnt.


Aus der Nähe betrachtet, kann die DS20 den 3D-Druck nicht leugnen.

Aus der Nähe betrachtet, kann die DS20 den 3D-Druck nicht leugnen.

Achslager und Achsen sitzen jetzt übereinander.

Achslager und Achsen sitzen jetzt übereinander.

Parkbahnwagen

Für den Besucherverkehr setzt die Weilbergbahn derzeit zwei Parkbahnwagen (Hersteller "Stadt im Modell") ein. Die Modelle wurden mit magnetischen Kupplungen ausgestattet und farblich nachbehandelt. Die mitgelieferten Kunststoff-Achsen wurden gegen Metall-Achsen von Märklin Z getauscht.


Aus dem Angebot an unbemalten Figuren von Preiser wurde eine für die recht engen Wagen passende Auswahl zusammengestellt, angemalt und auf die Wagen verteilt.

Personenwagen 1 mit roten Sitzen.

Personenwagen 1 mit roten Sitzen.


Personenwagen 2 hat grüne Polster.

Personenwagen 2 hat grüne Polster, gut besetzt sind beide Wagen.

Personenlore

Die Mannschaftswagen der Busch Feldbahn sind für den Besucherverkehr der Weilbergbahn eher ungeeignet - auf den Brücken sind Sicherheitsbedenken der Aufsichtsbehörde zu erwarten. Trotzdem wird ein solcher Wagen für das Personal und die Rotte vorgehalten. Der Wagen entstand aus dem Aufbau eines Busch Mannschaftswagens und einem langen Fahrgestell aus den "Fahrwerken zum Umbauen". Aus Polystyrolprofilen wurde eine Bremsanlage und -bühne ergänzt.


Personenwagen 1 mit roten Sitzen.

Die Personenlore vor der Lackierung, in weiß die ergänzten Teile.

Personenwagen 1 mit roten Sitzen.

Dieses Bild aus der Zeitschrift für Arbeitssicherheit verdeutlicht die Bedenken gegen den Einsatz im Besucherverkehr.

Kipploren

Basaltschotter oder -splitt transportiert die Weilbergbahn in Kipploren. Dafür steht ein Zug mit drei gut aufgearbeiteten Wagen im Einsatz, ein Wagen ist gebremst. Beigestellt werden kann ein vierter Wagen, der noch seine Einsatzspuren trägt - stark verrostet und verbeult zeigt er den Besuchern, dass Feldbahnen eigentlich für richtige Arbeit gebaut wurden. Schnell entnehmbare Einsätze aus Styrodur und einer Schotterauflage ermöglichen die Darstellung beladener wie leerer Züge.


Personenwagen 1 mit roten Sitzen.

Der gesamte Park an Kipploren auf dem Weg zur Beladung.

Stirnwandloren

Ein Hauptprodukt des früheren Steinbruchs Weilberg waren Basaltsäulen. Diese dürfen daher bei den Fotogüterzügen der Weilbergbahn nicht fehlen. Für diese Transporte gibt es drei Stirnwandloren - zwei Eigenbauten auf Basis der "Fahrwerken zum Umbauen" und ein "Stirnwandwagen" von Busch. Aufsteckbare Ladungen ermöglichen auch hier beladene wie leere Züge.


Die Stirnwandloren ohne Ladung.

Die Stirnwandloren ohne Ladung, links die beiden Eigenbauten.

Das "schwere" Ladegut entstand aus zugefeilten Plastikspritzlingen.

Das "schwere" Ladegut entstand aus zugefeilten Plastikspritzlingen.

Wasserlore

Die Vorführung der Brecheranlagen im Steinbruch Weilberg benötigt Brauchwasser als Kühlmittel für den Brecher und als Speisewasser für das zum Antrieb genutzte Lokomobil. Dieses Brauchwasser bringt die Weilbergbahn selber mit ihrer Wasserlore auf den Berg. Die Lore entstand aus einem langen Fahrgestell der "Fahrwerke zum Umbauen" und dem Tank eines landwirtschaftlichen Anhängers von Preiser. Ergänzt wurden noch Leiter, Schlauch und einige Armaturen.

Befüllen der Lore am Hydranten vor dem Lokschuppen.

Befüllen der Lore am Hydranten vor dem Lokschuppen.

Der Besucherandrang ist heute groß, am Kiosk fehlen noch Biertischgarnituren und Getränke

Der Besucherandrang ist heute groß, am Kiosk fehlen noch Biertischgarnituren und Getränke.

Niederbordlore

Solch ein Fahrzeug darf auf keiner Bahn fehlen, gibt es doch immer etwas zu transportieren. Ein wechselbarer Ladeguteinsatz gestattet die Darstellung unterschiedlicher Transporte.

Stand: 26.06.2020. Diese Webseite stellt die H0f-Modellbahnanlage "Weilbergbahn" von Wulf Pompetzki aus Duisburg vor. Anfragen und Anregungen bitte an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!